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2005

Notfallseelsorge

Auf Initiative der Spinnstube fand ein Informationsabend über die Notfallseelsorge Wetteraukreis statt. Der Leiter der Notfallseelsorge, Pfarrer Jörg Fröhlich, berichtete in beeindruckender Weise über die tägliche Arbeit der Notfallseelsorge, die seit 1998 im Wetteraukreis besteht. Sie ist eine Arbeitsgemeinschaft der evangelischen und katholischen Kirche, der 19 evangelische und katholische Pfarrer angehören. In der Notfallseelsorge sind nur ordinierte Pfarrer und geweihte Priester tätig, die dieses Amt ehrenamtlich ausüben. Diese sind rund um die Uhr einsatzbereit. Pfarrer Fröhlich ist der einzige Hauptamtliche mit einer halben Stelle, der die Notfallseelsorge koordiniert. Mit einer weiteren halben Stelle ist er Gemeindepfarrer in Butzbach. Die jährlichen Einsätze der Notfallseelsorge belaufen sich auf durchschnittlich 110. Die Notfallseelsorger, zu erkennen an ihren gelben Einsatzjacken, sind nach Möglichkeit zu zweit im Einsatz und etwa zwei Stunden am Notfallort. Danach wird der örtliche Seelsorger eingeschaltet. Die Notfallseelsorger werden vom Notarzt, vom Rettungsdienst oder auch von den Einsatzleitern alarmiert. Unter den Anwesenden befanden sich zwei Damen, eine davon gehört unserer Kirchengemeinde an, die persönlich betroffen waren und erfahren durften, wie wertvoll die von der Notfallseelsorge geleistete Arbeit ist. Beiden Damen stand Pfarrer Fröhlich beim Tode eines Familienangehörigen helfend zur Seite.
Wie Herr Fröhlich berichtete, ist der Einsatz der Notfallseelsorger sehr vielfältig. Es kann ein Verkehrsunfall mit Todesfolge sein, ein plötzlicher Tod zu Hause, aber auch ein Selbstmörder oder ein Bankraub können ein Grund für den Einsatz der Notfallseelsorger sein.
Die Menschen, auf die die Notfallseelsorger treffen, befinden sich in einem Ausnahmezustand - so Pfr. Fröhlich. Es gehe darum, diesen Menschen zu helfen und ihrem Leben wieder Struktur zu geben. Oft geschehe dies über Kleinigkeiten wie z. B. die Frage, wen man anrufen soll oder ob der Betroffene etwas zu trinken möchte. Wichtig für ihn sei die Anwesenheit der Notfallseelsorger, damit er mit seinem Leid nicht alleine sei.,
Die Notfallseelsorge gibt es laut Pfr. Fröhlich in Deutschland bereits seit Anfang der neunziger Jahre. Katastrophen, wie das ICE-Unglück in Eschede oder das Unglück beim Flugtag in Ramstein, gaben den Anstoß, die Notfallseelsorge ins Leben zu rufen. Hier wurde deutlich, dass nicht nur die psychische Betreuung der Opfer, sondern auch die der Helfer von großer Bedeutung ist.

 

 


 

25 Jahre Spinnstube

Am 05. März feierte die Spinnstube mit ihrer befreundeten Frauengruppe aus Langenbergheim, der katholischen Frauengruppe St. Andreas und der Frauengruppe aus Daubringen - in der Kirchen-gemeinde Daubringen war unser langjähriger Pfarrer Hilbrig bis zum Eintritt in den Ruhestand als Pfarrer tätig - ihr Jubiläum.
Der Kirchenvorstand hatte die Frauen der Spinnstube am 06. März zu einem Empfang eingeladen. Als Gast konnte auch unser Altenstädter Bürgermeister, Herr Syguda, begrüßt werden. Unsere Chöre (Kirchen-, Gospel- und Kinderchor) erfreuten die Spinnstube und die Gäste mit Liedvorträgen.
Frau Willms hielt an beiden Tagen eine Andacht in der Kirche. Die Spinnstuben-Frauen präsentierten den Gästen die Ergebnisse ihrer Arbeit. Eine Ausstellung zeigte einen Querschnitt der vielfältigen, handwerklichen Aktivitäten. Die Erzeugnisse fanden zu den verschiedensten Basaren, wie Altenstadtfest und Weihnachtsmarkt, guten Absatz.
Seit Bestehen der Spinnstube wurden 21.850,00 Euro erarbeitet und hilfsbedürftigen Menschen gespendet. Die Kinderkrebsstation in Gießen gehört zu den ständigen Spendenempfängern.

Die Damen der Spinnstube erfreuten ihre Gäste mit "ihrem Jubiläumslied".

"Vor fündundzwanzig Jahren, das sei euch heut' verkündet,
da wurde die Spinnstub' von unsern Frau'n gegründet.
Fünfundzwanzig Jahr, das ist wirklich wahr!
Wir wünschen uns mit Gottessegen noch viele Jahr'.
 

Ob backen, basteln, singen, wir wollen Freude bringen.
Das tun wir Jahr für Jahr, das ist wirklich wahr.
Der liebe Gott gibt die Kraft, und so wird's geschafft."

 

 

 


 

Family Brunch am 20.02.2005

Der gut besuchte Familiengottesdienst, der von Frau Willms gehalten wurde, und in dem auch der Kinderchor „ Die Nikolinos“ mitwirkte, hatte das Thema „Engel“ zum Inhalt. Die Kirche war schön mit kleinen Engeln dekoriert, und es liefen „kleine Engel mit Flügeln“ umher – die Kindergottes-dienstkinder.
Was sind Engel? Gibt es nur Engel mit Flügeln, die wir von Bildern und von Weihnachten her kennen? Nein – es gibt viele Engel. Sie begegnen uns oft im Leben. Den „Schutzengel“ kennen wir alle. Die meisten von uns sind ihrem Schutzengel schon „begegnet“. Die „Engel ohne Flügel“ begegnen uns im täglichen Leben, auch wenn wir sie oft nicht wahrnehmen. Engel bieten ihre Hilfe an - Engel hören zu - Engel können uns mit ihrem Rat vor Schaden bewahren - Engel besuchen kranke Menschen - Engel begleiten Sterbende.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich dann alle großen und kleinen Besucher an einem wie immer reichhaltigen Brunchbuffet erfreuen. Wie bereits bei den beiden vorherigen Brunches war auch hier wieder von der Vorspeise bis zum Nachtisch für jeden Geschmack eine Leckerei dabei. Selbst als einige männliche Besucher bemängelten, dass es gar kein Bier gäbe, konnten diese von Frau Willms sehr schnell beruhigt werden: „Da wir ja nicht in Hawaii sind, haben wir natürlich auch an normales und alkoholfreies Bier gedacht. Wir haben es nur aus kühltechnischen Gründen unter den Getränketisch gestellt.“
Und während die Erwachsenen noch nach Herzenslust schlemmten, konnten sich die Kleinsten im Rahmen der Kinderbetreuung beim Thema „Engel“ noch mal so richtig austoben. Egal ob man basteln, malen oder spielen wollte, für jedes Alter war etwas dabei. Für das Vorbereitungsteam bleibt festzuhalten, dass es wieder ein gelun-gener Tag war, den man auf jeden Fall wiederholen wird.

 

  

Family Brunch Family Brunch 

 

 


 

Jubel, Trubel, Heiterkeit bei St.Nikolai am 05.02.2005

„Mitgemacht und mitgelacht“ hieß die Parole in unserem Gemeindehaus, die der Sitzungspräsident Günter Hochstadt dieses Jahr wieder ausgerufen hat. Den begeisterten Närrinnen und Narren im vollbesetzten Saal bot sich ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Büttenreden, Gesang und Tanz, durch das Günter Hochstadt in gewohnter Weise gekonnt und souverän führte. Dieses Mal konnte er auch den Botschafter der kath. Kirchengemeinde St. Andreas, Pfarrer Rupert Rützel, als Gast begrüßen.
Günter Hochstadt eröffnete die Sitzung mit einem Protokoll, in dem auch der Edel-Sauna-Club „Atlantis“ nicht unerwähnt blieb. (Inschrift auf einem der Grabsteine mitten auf der Verkehrsinsel: „Atlantis“ ist untergegangen – leider, und siehe da, der Verkehr geht weiter.“) Die bunten, lustigen „Singvögel“, unter Leitung von Gisela Lederer, leiteten mit einem Faschingslied das weitere Programm ein.
Als „glückliche Besitzerin eines Führerscheins“ berichtete Tanja Bethke von ihren Fahrstunden (Was ist eine Sackgasse? – E Gass, wo Säck verlade wern!) Der bekannte Pädagoge Professor Vogelsang (Rainer Dettmann) gab seine Erlebnisse mit seinen Schülern mit Bravour zum Besten (Wo kommt der Strom her? – Von den Affen im Zoo! – Mein Vater sagte, die Affe hawe schon wieder de Strom abgestellt). Unter dem Motto „Lasst die Pfarrer ran“ berichteten Heinke und Klaus Willms unter dem Beifall des Publikums von den selber durchgeführten Renovie-rungen im Pfarrhaus, bei denen auch die Kinder mithalfen (Mir kloppte und hämmerte immer schneller, und plötzlich hatte mir e Schwimmbad im Keller).
Als neuer Stern im St.Nikolai-Fasching erstmals in der Bütt wurde Wolfgang Keller mit seinem wunderbaren Vortrag „Ich und mein Hund“ gefeiert. (Doch wie anders ist dein Hündchen. Macht es mal zu laut wau–wau, kriegt es was aufs Hundemündchen, versuch das mal bei deiner Frau!)
Große Begeisterungsstürme ernteten auch Hannes und Karl (Wolfgang Keller und Erwin Hess) mit ihrer Reise nach Paris (Es gibt was, was mir an deiner Fraa besonders gut gefällt. – Ei, was denn? – Ei, des se net mei Fraa is!).
Eine Augenweide war die Show-Tanz-Gruppe des Gymnastikvereins Hainchen, die erstmals bei St. Nikolai gastierte und stürmischen Applaus erntete. Bei ihren beiden Auftritten ließ man sie ohne Zugabe nicht von der Bühne.
Zweimal traten Gisela Lederer und Vera Molnar in einem Gesangsduett auf, u.a. als Zechbrüder Auch sie haben mit ihrem Gesang, ihrer Mimik und Gestik bei ihren Darbietungen Beifallsstürme hervor-gezaubert. Von seiner „Diätkur“ berichtete Dr. Peter Lilienthal, der auch in diesem Jahr wieder Lachsalven en mass produzierte (Zum Nachtesse streck ich de Bauch an de Ofe; ich wärm mir die Bullion, und dann geh ich schlofe.)
Natürlich durfte „Der Holzmichel“ (als Statist Erwin Heß) nicht fehlen, der hier mit erklärenden Versen und Gesang von Peter Lilienthal und einer „Wandergesellschaft“ unter Einbeziehung des begeisterten Publi-kums in unnachahmlicher Weise spielerisch dargestellt wurde.
Als „Silberbräutigam“ zeigte sich der Sitzungs-präsident Günter Hochstadt den begeisterten „Silberhochzeitsgästen“ im Saal. (Ich brauch net drauße rum zu schweife, kann newe dro ins Bettche greife; denn da find ich zu jeder Zeit alles da und griffbereit!)
Mit dem Vortrag „Die Männer sind Looser, wir Frauen sind Spitze“ hat Karin Heutzenröder in gekonnter Manier am Schluss des Programmes das Publikum noch einmal kräftig aufgemischt (Vor Liebesglut war der sonst hi, ich hat kaum Zeit die Strümp auszuzieh. Un gestern Nacht, es war zum Flenne, hätt ich mer e Paar Strümp stricke könne!)
„Kapellmeister“ Dieter Reifschneider sorgte mit seiner Musik wieder für eine tolle Stimmung ist Saal. Nach der Verabschiedung der Närrinnen und Narren durch Günter Hochstadt wurde nach der Polonaise noch kräftig das Tanzbein geschwungen.